Die Idee des Endpunkttauschs ist schon über sechs Jahre alt, hier im Forum wurde dieser erstmals
im Februar 2018 erwähnt.
Damals wurde an eine bessere Verteilung langer und kurzer Bahnen gedacht (der Ostteil der 4 war und ist stark belastet und braucht lange Bahnen, westlich von Mickten reichen kurze Bahnen). Der Einsatz breiter Straßenbahnen zwischen Laubegast und Kaditz war damals noch kein Thema. Da man aber nach Laubegast so gut vorangekommen ist, ist die Strecke zwischen Laubegast und Kaditz inzwischen komplett für breite Straßenbahnen geeignet, und das wurde auch zum Hauptgrund für den Endpunkttausch.
Dass Radebeul vom Endpunkttausch nicht begeistert ist, kann ich sogar verstehen. Schon damals habe ich erwähnt:
Während mit der „neuen 9“ ein Parallelverkehr zur S1 etabliert wird, müssen Fahrgäste zwischen Radebeul und Pirnaischer Platz oder Trachau und Striesen künftig umsteigen.
Auch keine Begeisterung in Radebeul und Trachau auslösen dürfte die künftig zu erwartende Bestückung der Linie 4 mit den alten und kleinen NGT6DD. Schließlich werden die langen Bahnen auf anderen Linien wie 6 und 13 dringender gebraucht.